Entstanden ist das „Projekt Wacholderhof“ bereits 1980 aus der kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit. Am Anfang stand die Erkenntnis, dass wir in den so genannten entwickelten Ländern unseren Ressourcenverbrauch senken müssen, damit eine gerechte Verteilung der Güter auf der Erde möglich ist.

Zunächst wurde ein „einfacherer Lebensstil“ in die Praxis umgesetzt, gemeinsam mit den vielen Menschen, die auf dem Hof ein- und ausgingen bzw. für eine Weile dort mitlebten. Einfaches Leben bedeutet nicht weniger Lebensqualität, sondern das Gegenteil. Wir wollen die Menschen wieder näher an unsere natürliche Lebensgrundlage heranholen und ihnen einen neuen Zugang zur Umwelt und zu Nahrungsmitteln eröffnen, damit sie all das mehr zu schätzen und damit auch zu genießen wissen. Wir wollen die Zufriedenheit durch frei werden von „unnötigem“ Ballast stärken.

Heute wollen wir vor allem Kindern einen spielerischen Zugang zur Natur und zur Landwirtschaft eröffnen. Sie erleben Tiere auf dem Bauernhof und dürfen hier die Entstehung von Nahrungsmitteln von Beginn an kennen lernen. Die einzelnen Entstehungs- und Arbeitsschritte können sie bei unseren Projekten mit den eigenen Händen und mit allen Sinnen erleben. Gruppenerlebnisse, die die soziale Kompetenz fördern, runden das Erlebte ab. David Burkhardt, der den Hof in der zweiten Generation führt, wird dabei von pädagogischen Kräften unterstützt.

Wir sind immer auf der Suche nach neuen Mitgliedern, die durch Mithilfe auf dem Hof oder durch Spenden unsere Arbeit unterstützen.

Veranstaltungen

  • Mitgliederversammlung
    9. Mai 2021, 13:30 Uhr
    Wacholderhof, Murrhardt

    Herzliche Einlandung zur Mitgliederversammlung

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